Struktur der Ausbildung

Alle Ausbildungseinheiten können einzeln gebucht und in beliebiger Reihenfolge besucht werden. Für die Zertifizierung sind jedoch alle  Einheiten erforderlich. Anderweitige Aufstellungserfahrungen können anerkannt werden. Die Ausbildung setzt sich zusammen aus:

A.  Vier Intensivseminare

B.   12  Seminartage mit Kundenaufstellungen
oder Teilnahmen am Curriculum “Gut aufgestellt”

C.   zwei Übungstage mit Supervision

D.   Teilnahme an einer Übungsgruppe (mind. 4 Tage)

E.    Selbsterfahrung durch das Aufstellen der eige­nen Familie

F.   Hospitieren bei mindestens einem anderen an­erkannten Organisationsaufsteller
oder Besuch eines Aufstellerkongresses

G. Protokoll von zwei selbst geleiteten Aufstellungen

 

A. Teilnahme an den Intensivseminaren I-IV

Die Teilnehmer setzen sich mit den Grundlagen der Aufstellungsarbeit – einschließlich Organisations-, System- und Aufstellungstheorie – auseinander und sammeln Erfahrung mit bewährten Techniken. Sie leiten, je nach Erfahrung, selbst Aufstellungen mit Kunden und Kollegen. Mindestens ein Seminartag in jedem Intensivseminar dient der praktischen Arbeit mit Kunden, die als Tagesgäste teilnehmen. Sie können eigene Kunden nach Absprache einladen. Die Teilnehmerzahl ist auf 16 Personen begrenzt.

Seminarschwerpunkte sind:

  • Intensivseminar I: Grundlagen
    Ordnungen, Auftragsklärung, Bestimmen des relevanten (Teil-)Systems, Wahrnehmungsebenen
  • Intensivseminar II : Arbeit im Beratungskontext
    Aufstellungen mit dem anwesenden Team, beim Einzelcoaching, Arbeit mit Figuren, mit Bodenankern, u.a.
  • Intensivseminar III : Aufstellungsformate
    Problemaufstellungen, Ent­scheidungsaufstellungen, verdeckte Aufstellungen, drei Wurzeln, Ahnenreihe u.a.
  • Intensivseminar IV : Themenaufstellungen
    Lebensthemen bearbeiten wie: Zeit, Erfolg, Geld, Werte, Berufung u.a.

Sie können die Seminare in beliebiger Reihenfolge buchen.

 

B. Teilnahme als Trainee an mindestens 12 Seminartagen

(berufliche System- u. Themen­aufstellungen) mit anschließender Reflexion

Als Trainee sind Sie beobachtender Teilnehmer in meinen Aufstellungs­semi­na­ren. Sie sammeln als Stellvertreter Erfahrungen und reflektieren die angewandten Techniken. Die Seminare haben jeweils ein Rahmen­thema, das inhaltlich und im Aufstellungskon­text bearbeitet wird. Schwerpunkt sind jedoch die Anliegen der Teilnehmer in ihrer ganzen Vielfalt. Eigene Anlie­gen der Trainees können gestellt werden, wenn ausreichend Zeit vorhanden ist. Die Termine zur Teil­nahme können frei gewählt werden, es muss jedoch immer das gesamte Seminar besucht wer­den. Zum Seminar gehören Erläuterungen zu den angewandten Techniken im Traineekreis.

Das Lernen erfolgt überwiegend als “learning by doing”. Sie erleben die An­wendung der Methode bei unterschiedlichsten Anliegen und Konstellationen. In den Reflexions­runden für Trainees am Ende eines Seminartages werden in jedem Semi­nar Zusammenhänge und das Vorgehen erläutert.

Das Curriculum “Gut aufgestellt” umfasst 12 Seminartage, die Sie als geschlossene Gruppe durchlaufen. Dabei werden die Teilnehmerthemen und das jeweilige Rahmenthema mit der Technik der Aufstellung bearbeitet. Näheres unter “Kurse im Kloster – Curriculum”

 

C. Teilnahme an mind. zwei Übungstagen mit Supervision

Im Anschluss an die Seminare mit Systemaufstellungen wird ein Übungstag mit Supervision angeboten, bei dem die Trainees Aufstellungen selbst leiten. Es können auch eigene Aufstellungen eingebracht und supervidiert werden. Die Supervision erfolgt auch bei den Intensivseminaren, ersatzweise werden dann die Übungstage angerechnet

 

D. Laufende Teilnahme an einer Übungsgruppe (bis zur Zertifizierung mindestens 4 Tage)

Übungstage werden von den Trainees und von erfahrenen Aufstellern, die die Ausbildung bereits abgeschlossen haben, selbst organisiert und an verschiedenen Orten angeboten. Diese Übungsgruppen dienen auch nach Abschluss der Ausbildung dazu weitere um praktische Erfahrungen zu sammeln.

 

E. Selbsterfahrung durch das Aufstellen der eige­nen Familie

bei uns (Birgit Knegendorf) oder bei einem anderen anerkannten Familienauf­steller (Gegenwarts- und Ursprungssystem)

Diese Erfahrung ist notwendig, da in Organisationaufstellungen immer wieder das Familiensystem der Beteiligten berührt wird.

 

F. Hospitanz bei mindestens einem anderen an­erkannten Organisationsaufsteller

Es ist sinnvoll auch andere Arbeitsweisen kennen zu lernen. Anerkannt wir auch die Teilnahme an Aufstellerkongressen und den dort angebotenen Workshops.

 

G. Protokoll von zwei selbst geleiteten Aufstellungen

Die Teilnehmer müssen zwei selbst geleite Aufstellungen dokumentieren. Dies sollte als Protokoll mit den wichtigen Interventionsschritten und Skizzen der Aufstellungen erfolgen. Das Protokoll kann von einem Teilnehmer angefertigt werden und mit Begründung der einzelnen Schritte ergänzt werden. Es kann auch ein zeitnahes Erinnerungsprotokoll sein. Es kann sich um Aufstellungen mit Stellvertretern oder mit Bodenankern oder Figuren handeln.