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Entwicklung

Nichts in diesem Universum steht still, alles verändert sich, entwickelt sich.

In Unternehmen gibt es analog bewusste Entwicklung von Produkten, Strategien, Konzepten oder Plänen. Mindestens so wichtig ist es aber, Menschen und die Organisation mit ihren Strukturen zu entwickeln. Das wird als Organisationsentwicklung, Teamentwicklung oder Kulturentwicklung bezeichnet. Der Kern ist jedoch die Entwicklung des einzelnen Menschen, als Persönlichkeitsentwicklung oder gezielt als Führungskräfteentwicklung, denn alle Veränderungen gehen immer von Personen aus. Was braucht es, dass es zu guten Veränderungen kommt?

Das Wort ent-wickeln verweist auf etwas Wesentliches. Wir können in Unternehmen und im Menschen nur das zum Vorschein bringen, was schon da ist, aber evtl. jedoch ver-wickelt ist und noch nicht wirksam werden kann. Jeder weiß, dass in jedem Menschen Fähigkeiten und Begabungen angelegt sind. Damit diese aber im Außen wirksam werden, braucht es ihre Ent-deckung, um gefördert zu werden.

Inzwischen gibt es in vielen Bereichen „Talentsuche“ nach dem begabten Sportler, Sänger, Verkäufer, dem kreativen Erfinder, und dem entsprechenden weiblichen Pendant usw..

Für Unternehmen kann es viel interessanter sein, statt den idealen Bewerber im Markt zu suchen, die Talente in den eigenen Reihen zu entdecken und zu entwickeln. Wo sind verborgene Begabungen und wie lassen sich diese nutzen? Das ist immer eine win-win-Situation. Wer seine Begabungen einsetzen kann, hat Erfolgserlebnisse und erfährt Anerkennung. Das Unternehmen profitiert von der Leistung und der Motivation genau solcher Mitarbeiter.

Fragen Sie doch mal beiläufig, aber mit echtem Interesse, was Ihre Mitarbeiter und Kollegen in ihrer Freizeit machen, was sie als Kind mit Begeisterung gespielt haben, was ihnen echte Freude macht. Danach lohnt es sich gemeinsam zu überlegen, wie diese Fähigkeiten auch im Unternehmen einen Platz bekommen können.

Führungskräfteentwicklung ist kein Privileg von Konzernen, sondern die dringlichste Aufgabe im Mittelstand. Neben dem Erlernen von Führungstechniken wie Gesprächsführung, Umgang mit Emotionen, etc. ist es entscheidend, ein Gespür für das Eigentliche hinter den Worten und Geschichten zu erkennen. Das gelingt am besten, wenn wir die Dinge im systemischen Kontext sehen. Nichts geschieht für sich allein. Alles ereignet sich in Abhängigkeit von Rahmenbedingungen, innerhalb eines „Systems“.

Systemaufstellungen, mit denen ich seit 25 Jahren arbeite, zeigen genau diesen Kontext und die darin wirksamen Bezüge. Sie ermöglichen hocheffizient die Entwicklung von Menschen und Organisationen. Für Interessierte: https://www.systemaufstellung.com/aufstellungsarbeit

Ein Beispiel: In einem Führungsseminar klagte eine Teilnehmerin, dass sie mit ihrem Chef nicht klarkomme. Ich habe das betriebliche System aufgestellt. Als ich dann hinter ihren Chef ihren Vater stellte, war sofort sichtbar, dass die Spannungen zu ihrem Vater gehören und dass der Chef nur die Projektionsfläche für das ungelöste Vaterthema ist. Die Lösung kann somit nur im Familiensystem der Teilnehmerin gesucht werden.

Um sich als Person, insbesondere als Führungskraft, zu entwickeln, sollten wir in unserer Psyche Ordnung schaffen, sonst projizieren wir unsere ungelösten Themen ständig auf andere. Die Psychologie bietet dazu Methoden der Selbsterfahrung an. Dazu gibt es viele Möglichkeiten. Große Mode ist die „Vision Quest“, die Suche nach der eigenen Berufung, meist durch tagelanges Alleinsein in der Wildnis.

Punktgenau lassen sich unbewusste Muster und Verstrickungen, die im Alltag immer wieder zu Konflikten führen, in Systemaufstellungen bearbeiten. Erst wenn der Sand aus dem Getriebe entfernt ist, können Menschen ihre ganze Leistungsfähigkeit entwickeln.

Gallup-Studien verweisen immer wieder darauf, dass das größte Steigerungspotential in Unternehmen bei den einzelnen Menschen liegt, wenn diese ihre Stärken entfalten können. Erfolgreiche Unternehmen haben das in ihrer Unternehmenskultur verankert. (s.u.„Für Sie gelesen“

Als ich vor 20 Jahren begann, Ausbildungen in Systemaufstellung zu leiten, war ich überrascht wieviele Diplomingenieure meine Kurse besuchten. Als Grund nannten sie: „Wir haben im Studium alles gelernt, nur nicht wie Menschen funktionieren. Das wollen wir hier lernen.“
Da alles menschliche Verhalten immer in einem System-Bezug stattfindet, konnte ich, und tue ich auch heute noch, aufzeigen, wie das Miteinander von Menschen abläuft.

Mein Anliegen ist sehr einfach. Ich möchte Menschen und Organisationen dabei unterstützen sich zu entwickeln, um innerlich reicher zu werden und im Außen ein gutes Auskommen zu haben. Das biete ich in meinen offenen Kursen und in Inhouse-Projekten an.

Praxis-Tipp

  1. Machen Sie sich auf Talentsuche. Was können Ihrer Mitarbeiter und Kollegen besonders gut? Was machen Sie gerne?
    Fangen Sie mit der Talentsuche bei sich selbst an.
  2. Loben Sie differenziert und konkret, was Menschen gut machen und beobachten Sie deren Reaktion. Überlegen Sie, auch gemeinsam, wie Sie dieses Potential weiter ausbauen können.
  3. Investieren Sie regelmäßig in die eigene persönliche Entwicklung und die ihrer Mitarbeiter. Neben der fachbezogenen Weiterbildung hat die Persönlichkeitsentwicklung mindestens den gleichen Stellenwert.
  4. Nutzen Sie die Entdeckungen der positiven Psychologie und neue Seminarformen, wie open space, Systemaufstellungen, gewaltfreie Kommunikation (M. Rosenberg), u.v.a..
  5. Nutzen Sie regelmäßige Zeiten der Stille und des Innehaltens, sowie Meditations-techniken für den Alltag, um Ihre eigenen inneren Quellen zu finden und um seelisch stabil zu bleiben.

Für Sie gelesen

Glauner, Friedrich: CSR und Wertecockpits – Mess- und Steuerungssysteme der Unternehmenskultur, SpringerGabler 2013

Sehr anschaulich beschreibt und belegt Friedrich Glauner, wie Werte Einfluss auf den nachhaltigen Unternehmenserfolg haben und worauf es dabei ankommt. Mit vielen Beispielen aus namhaften Unternehmen, wie Hipp, dm oder Hilti, zeigt er das Zusammenspiel von Werten, Struktur, Organisation und Führung.
Hochinteressant sind die Interviews mit den CEOs erfolgreicher Unternehmen.

Für Sie gefunden

Der Abt heile zuerst sich selbst (Hl. Benedikt von Nursia 480 -547).


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Ihr Friedrich Assländer


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