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Auf die Chancen schauen

Die größte Herausforderung ist nicht die medizinische Bewältigung der Pandemie, sondern unser Umgang mit deren psychischen, sozialen und wirtschaftlichen Begleiterscheinungen und Folgen.

Von daher birgt das Virus auch unglaubliche Chancen für unser eigenes Leben und für unsere Gesellschaft, mit ihren zunehmend untauglichen Systemen (Wirtschaft, Bildung, Gesundheit, .. ), um die Dinge zu hinterfragen und neu zu gestalten. Ich sehe zwei Aufgabenbereiche:

Der erste Schritt besteht jetzt darin,bei sich selbst zu beginnen: Wie kann ich selbst stabil und auch optimistisch bleiben? Das ist auch für unser Immunsystem extrem wichtig.

Dann gilt es, uns den großen und sehr ernsten Problemen unserer Gesellschaft zuzuwenden wie Klima, Flüchtlinge, Verteilungsgerechtigkeit. Was ist wirklich wichtig für unser aller langfristiges Wohlergehen?

Ein paar Anregungen zum Ausprobieren

Positive Gefühle vermehren und schädliche, negative Gefühle reduzieren.

  1. Ein einfaches mentales Training, um die Energie nach oben zu fahren: Immer wieder fragen: Was ist im Moment alles gut? Aufschreiben ist hilfreich und ein paar Minuten in dieser Betrachtung verweilen.

  2. Wenn ich inneren Frieden und Zuversicht tanken möchte, höre ich mir immer wieder das Tryambakam Mantraan, gesungen vom Dalai Lama an.
    http://www.yoga-massage.ch/tryambakam-mantra.html
    Es gehört in jede Hausapotheke.

  3. „In der Not lernt der Mensch beten“ sagt ein altes Sprichwort.
    Wir können die Bedeutung der Religionen wiederentdecken.
    Die Bibel, insbesondere die Psalmen, auch Kirchenlieder können uns große Kraft geben.

  4. Eine uralte Technik um innere Ruhe zu finden, ist die Atemmeditation.

    Dazu eine kleine Anleitung:

    Drei Stufen des bewussten Atmens:
    Ich atme ein und ich weiß, dass ich einatme.
    Ich atme aus und ich weiß, dass ich ausatme.
    Ich beobachte mein Einatmen von Anfang bis Ende.
    Ich beobachte mein Ausatmen von Anfang bis Ende.
    Mit dem Einatmen nehme ich meinen Körper wahr.
    Mit dem Ausatmen erlaube ich meinem Körper sich vollkommen zu entspannen.

    Stufe 1 und 2 kann man drei bis fünf Mal wiederholen, Stufe 3 zehn Mal und mehr. Man kann auch in Stufe 2 verweilen. Diese Übung ist sehr effektiv, wenn sie immer wieder praktiziert wird.

  5. Bilder und Informationen beeinflussen in hohem Maße unser Befinden.
    Also alles vermeiden, was Energie und Freude vertreibt. Keine Fernsehnachrichten! Die dort gezeigten Bilder rauben Energie. Das Radio bietet mehr Informationen in wenigen Minuten. Auch im Internet gilt: wählen Sie das Sachliche und das Positive.
    Und lassen Sie sich nicht durch social media verrückt machen.
    Immer wieder innehalten und fragen: Was bringt mir Freude und echten Nutzen?

Unseren Umgang miteinander positiv gestalten.

Gerade, wenn wir nun dichter und länger zusammen sind, hat unser Umgangston entscheidenden Einfluss auf unser Wohlbefinden. Die alten Tugenden, Respekt, Rücksicht und Wertschätzung, sind jetzt Gold wert

6. Einfach immer wieder lächeln, auch alleine vor dem Spiegel

7. Freundlich und höflich miteinander reden – immer – auch wenn wir uns gerade nicht so gut fühlen.

8. Setzen Sie sich jeden Tag mindestens einmal zusammen und sagen Sie jedem:
Das hast du gut gemacht.
Dafür möchte ich dir danken.
Das schätze ich an dir als Mensch.
Dann machen Sie eine kleine Pause und schauen sich in die Augen.
Dann machen das auch die anderen.

Rückbesinnung: Was brauche ich wirklich für ein gutes Leben?

In der Krise wurde als erste Priorität die Versorgung mit den Gütern des täglichen Bedarfs sichergestellt. Das sollte das erste Lebensprinzip bleiben.

9. Was brauche ich wirklich zum Leben? Alles andere können und dürfen wir auch in Zukunft weglassen, vor allem, wenn es der Natur oder anderen schadet, z.B. Flugreisen, unnötiger Konsum, …
Immer mehr Menschen entdecken, wie schön ein einfaches Leben sein kann.

Wir können und sollten uns von den Gewohnheiten und Dingen trennen, die nicht wirklich zum Leben notwendig sind. Entscheiden Sie das ganz bewusst und halten Sie das ggf. schriftlich fest.

10. Wie will ich mich mich geistig und sozial weiterentwickeln? Übungen, Kurse, Gespräche, Bücher, ein geistiger Begleiter, …

Was ich gern für Sie tue

Allen meinen Kunden und Noch-nicht-Kunden biete ich telefonische Beratung, Begleitung, Coaching, Supervision – oder einfach das Gespräch an. Einfach anrufen oder ein Mail senden. 09324-9784780 – info@asslaender.de.

Kurzgespräche sind unentgeltlich, und keinesfalls umsonst.

Längeres Coaching, auch Systemaufstellungen sind persönlich oder per Telefon/Skype/Zoom zu meinen bisherigen Konditionen natürlich weiterhin möglich.

Noch ein paar Informationen

Das ist mir eingefallen

Der Mensch, der denkt.
Das Größere, das lenkt.
Der Mensch macht einen Plan.
Ein Virus legt ihn blitzschnell lahm.
Nun wollen wir die Wirtschaft retten,
die Erde darf wie je verrecken.
Wann stoppen wir den Wachstumswahn
und fangen mit dem Menschsein an?


Eine alte Zen-Geschichte

Einst saß ein alter, weiser Mann unter einem Baum und sah den Tod des Weges kommen. Der Weise fragte ihn: „Wohin gehst Du?“ Der Tod antwortete ihm: „Ich gehe in die Stadt und werde dort hundert Menschen töten.“  
Auf seiner Rückreise kam der Tod wieder bei dem Weisen vorbei. Der Weise sprach zu ihm: „Du sagtest mir, Du wolltest hundert Menschen töten. Reisende haben mir allerdings berichtet, dass zehntausend gestorben sind.“ Der Tod erwiderte: „Ich tötete nur hundert. Die übrigen hat ihre eigene Angst umgebracht.“


Zur Coronakrise

Mit Abstand das Qualifizierteste, was ich bisher zu Corona gelesen habe,
ist das Essay „Krönung“ (bezogen auf Corona, die Krone) des amerikanischen Kulturphilosophen Charles Eisenstein.
charleseisenstein.org/essays/die-kronung/

Interessant ist der Blog des ehemaligen, vielfach ausgezeichneten Bundestagsabgeordneten (1998-2013) Hans-Josef Fell H. Erl wurde u.a. mit dem „Umwelt-Nobelpreis“, LUI Che Woo Prize, der mit 2,5 Mio US $ dotiert ist, geehrt.
(hans-josef-fell.de/aktuelles)

Meine neue Internetseite ist seit 2 Tagen online  www.asslaender.de.

Über Kommentare und Anregungen zum Wegweiser oder zu meiner neuen Homepage freue ich mich immer. Gerne dürfen Sie meinen Wegweiser weitergeben.

Mit vielen nachösterlichen Grüßen und bleiben Sie gesund

Ihr Friedrich Assländer


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