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Orientierung

Der Begriff Orientierung ist zur Zeit der Renner bei meinen Kunden und Beraterkollegen. Corona scheint uns aus dem gewohnten Trott geworfen zu haben. Die Geschichte zeigt, dass nach Epidemien, wie z.B. der Pest im Mittelalter, die Menschen nicht mehr in die alte Ordnung zurückkehren können. Die Welt ist danach anders. Das wird wohl auch mit Corona so sein. Wie können wir eine neue Orientierung finden?

Sind wir auf dem Weg von der Ich-Kultur zu einer Wir-Kultur? Dazu gibt es eine Botschaft der Hopi -Indianer (2 Minuten)  www.youtube.com/watch?v=moORqzpmXzk

Kapitel 1:  Was geht hier wirklich ab?

Ich glaube nicht an Verschwörungstheorien, aber daran, dass Gier noch immer die Welt regiert, Geldgier und Machtgier. Ich sehe, dass Menschen und Unternehmen mit Corona viel Geld verdienen wollen. Pharmaunternehmen wittern Milliarden-Gewinne mit Impfstoffen und Medikamenten. Politiker profilieren sich als Helden der Krise – und treffen langfristig höchst problematische Entscheidungen, wie z.B. das Wegsperren von Kindern mit langfristigen seelischen Folgen, die bereits sichtbar sind.

Es macht mich wütend, wenn unsere Steuergelder, die der Staat hofft in den nächsten Jahren einzunehmen, an „die Wirtschaft“ gegeben werden statt an Menschen. Konzerne vermelden Milliardengewinne und nehmen dieses Geld nun auch noch zusätzlich mit, während Studenten, Künstler, freiberufliche Lehrer, auch viel Kleinunternehmer leer ausgehen. Ein Student erzählte mir, dass er Kommilitonen habe, die hungern, da sie ihre Jobs verloren haben. Für den Lebensunterhalt dürfen die Corona-Gelder nicht verwendet werden. Der Staat sagt also, ihr „Kleinen“, ihr sollt hungern oder euer Häuschen verkaufen.

Für mich ist das Virus ein Vergrößerungsglas, das auf soziale Missstände weltweit hinweist.
Es kann uns lehren über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen und größere Zusammenhänge zu betrachten und diese auch engagiert und klar anzusprechen.

Nachdenklich sollte uns die Beobachtung machen, dass das Virus sehr gefährlich ist für vorerkrankte Menschen wie im italienischen Bergamo mit einer sehr hohen Luftverschmutzung. Die Corona-Erkrankten hatten in den meisten Fällen eine geschädigte Lunge. In den USA trifft das Virus vor allem die Armen, die oft chronisch krank sind, da sie sich keinen Arzt leisten können und zwei Jobs zum Leben brauchen, d.h. 80 – 90 Stunden pro Woche arbeiten. Armut ist per se ein Stressfaktor. Arme Menschen haben eine deutlich kürzere Lebenserwartung als Wohlhabende.

Das Virus ist also weniger ein medizinisches Problem, als ein soziales.

Zur Klarheit: Ich trage Mundschutz und weiß um die Gefährlichkeit dieses neuen Virus. Aber das Thema ist weitaus komplexer als es uns die Virologen mit den Scheuklappen der Schulmedizin erklären.

Sehr kritisch äußerst sich der emeritierte Professor (Uni Mainz) Dr. Sucharit Bhakdi, Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie.
www.youtube.com/watch?v=la2_qj-MTFE (36 Min.)

Stellung dazu bezieht der SWR 3 in einem umfangreichen Artikel:
www.swr3.de/aktuell/multimedia/bhakdi-video-faktencheck-massnahmen-corona-100.html

Kapitel 2:  Was und wem kann ich glauben? Das Corona-Verwirrspiel!

Per 29.7.2020 16.30 Uhr gibt es, so berichtet die Süddeutsche Zeitung, in Deutschland exakt (!) 9122 „Coronatote“. Jedoch niemand weiß, wer ist am Virus gestorben und wer ist an Vorerkrankungen und mit dem Virus gestorben. Der Rechtmediziner Prof. Dr. Püschel in Hamburg hat, entgegen den Empfehlungen des Robert Koch Instituts, im März und April alle Hamburger „Coronatoten“ untersucht – Spätere Informationen von ihm sind nicht zu finden – Er kam zu dem Ergebnis, dass ausnahmslos alle „Coronatoten“ schwere Vorerkrankungen hatten. So hatte beispielsweise ein 31-Jähriger Krebs im Endstadium. Der wird jedoch bei den „Coronatoten“ mitgezählt.?

Von März bis 29. Juli 2020 sind in Deutschland 9122 „Coronatote“ gemeldet, so „nebenbei“ sind in Deutschland weitere 400.000 Menschen (im Durschnitt 2700 pro Tag) gestorben. Was ist mit der Mehrheit von ca. 390.878 Sterbefällen? Eine gute Übersicht des statistischen Bundeamtes über die Sterbezahlen ist zu finden unter:
www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html
Sie zeigt, dass die Grippeepidemie im Frühjahr 2018 in Deutschland erheblich mehr Todesopfer gefordert hat als Corona. – Das darf man aber nicht vergleichen, sagen einflussreiche Leute.

Ein anderer Vergleich: Den 9122 deutschen „Coronatoten“ stehen weltweit 2.25 Millionen Kinder unter 5 Jahren gegenüber, die im gleichen Zeitraum an Hunger gestorben sind (lt. Unicef). In den Schlagzeilen der Medien findet sich davon nichts. Mit einigen von den Milliarden, die jetzt in „die Wirtschaft“ fließen, könnte man sicher das Leben von Millionen Kindern retten. – Denke ich da falsch?

Biyon Kattilathu, Sohn indischer Einwanderer, bringt einem interessanten Vergleich:
Dankbarkeit in 1,54 Minuten.
www.youtube.com/watch?v=xfopF_Q2wc0

Kapitel 3:  Corona lädt ein, über Tod und Sterben neu nachzudenken

Die meisten „Coronatoten“ in Europa sind über 80 Jahre alt. Fast alle hatten Vorerkrankungen. Das Online Statistik-Portal Statista liefert differenzierte Daten
de.statista.com/statistik/daten/studie/1104173/umfrage/todesfaelle-aufgrund-des-coronavirus-in-deutschland-nach-geschlecht/

Alte Menschen haben weniger Abwehrkräfte – das hat die Natur so vorgesehen – so dass eine Lungenentzündung oder schon ein kleiner Infekt das Ende bedeuten kann.

Die verbotenen Fragen: Was ist am Sterben so schrecklich, wenn man sein Leben wirklich gelebt hat? Warum dürfen alte Leute nicht einfach gehen? Grippe, Lungenentzündung, Oberschenkelhalsbruch, u.ä.leiten schon immer das unvermeidliche Ende ein. Sollte sich unsere Ethik von „unbedingt das Leben verlängern“ nicht besser umfassend verlagern auf „ein würdiges Sterben“.
Lt. Süddeutsche Zeitung sind in Deutschland 53 Prozent der beatmeten Patienten gestorben, an Apparate angeschlossen, getrennt von ihren Angehörigen. Ich möchte so nicht sterben.

Meine Mutter starb mit 97 Jahren und sagte mir 12 Jahre lang in jedem Gespräch:Ich möchte gerne gehen. Mein Leben macht überhaupt keinen Sinn mehr. Warum holt mich keiner?

Das Sterben wird in den Medien auf unpersönliche Statistiken oder auf emotional aufgeladene Bilder reduziert. Sterben findet jedoch außerhalb der Statistiken als reales Ab-Leben statt. Geburt und Tod sind die großen Tore, durch die wir gehen, die existentiellsten Ereignisse unseres Lebens. Auf die Geburt bereiten sich Mütter, auch viele Väter, gut vor. Wie bereiten wir uns auf das Sterben vor?

Im Mittelalter entstanden Schriften über die Kunst des Sterbens „ars moriendi“. Im Zentrum dieser Schriften steht der christliche Glaube. In allen spirituellen Schulen gibt es Anleitungen, dass wir im Bewusstsein des Todes leben sollten. In den „Lehren des Don Juan“ beschreibt der Autor Carlos Castaneda, dass ihm sein Lehrer rät, bei wichtigen Entscheidungen den Tod zu befragen. Er sagt, man solle sich den Tod als schwarzen Vogel auf der linken Schulter vorstellen. Ich habe das schon ausprobiert, mit sehr guten Erfahrungen. Es lohnt sich.

Das auch im Westen verbreitete Tibetische Totenbuch gibt aus buddhistischer Sicht Hinweise auf das, was im Sterbeprozess vor sich geht und auf was der Sterbende achten sollte.  Der Kurzfilm (drei Minuten)  gibt davon einen Eindruck.
www.youtube.com/watch?v=ETCVi0xfNlo

Gut zu lesen ist der Beitrag des BR zu diesem Thema:
www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiowissen/religion/tibetisches-totenbuch-thema100.html

Kapitel 4:  Es ist Zeit kritisch mitzudenken.

In Indien hat der ärztliche Direktor einer homöopathischen Klinik, Prof. Pradeep Kumar, mit homöopathischen Mitteln, insbesondere mit Bryonia, außergewöhnliche Heilungserfolge erzielt: Symptomlinderungen bereits nach 30 Minuten, 97 % seiner Corona-Patienten verließen nach 3 Tagen geheilt das Krankenhaus. Der Vortrag mit Einzelheiten ist im Internet nicht mehr aufrufbar. Es war hier in Deutsch und in Englisch als Button: unitedtoheal.com/speaker/prof-pradeep-kumar-teil-2/

Prinz Charles (71) hat sich überraschend schnell wieder von seiner Coronainfektion erholt. Er wurde homöopathisch behandelt. Ein Bericht über die Behandlung findet sich noch unter:
homoeopathiewatchblog.de/2020/04/03/prinz-charles-wurde-mit-homoeopathie-gegen-seine-coronavirus-infektion-behandelt-verkuendet-gesundheitsminister-in-offiziellem-statement/

Etwas über Homöopathie und Corona ist unter:
www.hallo-homoeopathie.de/aktuelles/coronavirus-homoeopathische-empfehlungen

Meine These: Wenn Coronaerkrankungen mit homöopathischen Mittel gut und extrem kostengünstig behandelt werden können, bzw. der Krankheitsverlauf vorbeugend abgeschwächt werden kann, dann passt dies sicher nicht zum Profitdenken der Pharmakonzerne.

Praxis-Tipp

  1. Es gibt keine „objektiven“ Informationen. Neben den Fakten, die wir kennen, gibt es viele andere Tatsachen, die wir nicht kennen. Die immer weiter wachsende Informationsflut führt nur zu Kopfschmerzen, wenn wir versuchen alles zu ergründen.

  2. Eine extrem verlässliche Quelle finden wir in uns selbst, unsere Intuition, die wir schulen können. Wie können wir die rechte Gehirnhälfte (bei Linkshändern die linke), die in unserer Kultur nicht trainiert wird, aktivieren? Alltagsdinge, wie z.B. Zähneputzen, machen wir mit der linken Hand, die von der rechten Hirnhälfte gesteuert wird. Dies aktiviert die bildhafte, ganzheitliche Arbeitsweise der rechten Gehirnhälfte und verbessert unsere Intuition..

  3. „In der Not lernt Jeder Mensch hat diese innere Quelle, die ihn durch das Leben führt und z.B. in kritischen Situationen eingreift, wenn wir intuitiv das Richtige tun. Mit dieser Quelle können wir uns bewusst verbinden. Dazu brauchen wir Ruhe und Stille, die wir vor allem in der Natur finden, ohne Musik, ohne Gespräche. Längere Spaziergänge, in denen wir nur lauschen, auf die Natur und auf das, was von innen kommt, öffnen nach und nach diese wichtige Quelle.

  4. Im Alltag können wir immer wieder einen kurzen Gedanken-Stopp einlegen und unsere Wahrnehmung für einige Sekunden oder Minuten nach innen lenken. Wenn das „einfach-still-sein“ schwierig ist, dann hilft eine Frage, die wir uns selbst stellen, z.B.: Was brauche ich jetzt, dass es mir gut geht? Diese Frage können wir mehrfach wiederholen.

  5. In Systemaufstellungen kommen Menschen in tiefe Erfahrungen und Einsichten, wenn „die innere Quelle“ dazu gestellt wird. Das können Sie auch allein machen, indem Sie sich in schwierigen Situationen vorstellen, dass diese Quelle dicht hinter Ihnen steht und Sie berührt. Sie werden dann still und warten. Es kommt dann wirklich Wesentliches aus den Tiefen Ihres Unterbewusstseins.

  6. Ich vertraue nur den Menschen, bei denen ich spüre, dass sie von einer tiefen Ethik und von Idealismus geleitet werden. Wenn das Ego zu spüren ist als Habgier, Machtgier oder als Geltungsbedürfnis, dann bin ich sehr vorsichtig. Besonders, wenn es um viel Geld geht, ist es mit der Moral nicht sehr weit her.

Dazu ist mir eingefallen

Stille lehrt mich.           
Stille nährt mich.         
Stille ehrt mich.

Für Dich gelesen

Peter Seewald, Die Schule der Mönche

In 16 Kapiteln schreibt der bekannte Journalist die Haltung und den Umgang von Mönchen mit den großen Lebensthemen, wie Loslassen, Schweigen, Arbeit, Leiden, u.a.. Ein schön zu lesender Erfahrungsbericht von einem Menschen, der den Dingen auf den Grund gehen möchte und in Klöstern fündig geworden ist.

Über Kommentare und Anregungen zum Wegweiser oder zu meiner neuen Homepage freue ich mich immer. Gerne dürfen Sie meinen Wegweiser weitergeben.

Mit vielen nachösterlichen Grüßen und bleiben Sie gesund

Ihr Friedrich Assländer


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